Aufgaben in der Covid-19 Zeit

"Zu Ehren Gottes und zum Wohle der Menschen."

HERZLICHEN DANK FUER DIE SCHNELLE UND UNKOMPLIZIERTE HILFE

HAPAX Dietrich Bonhoeffer Verein Oesterreich

Reserva naval de Colombia

Lainer Paul Ing – Technisches Büro Für Installationstechnik

La Caracola desde 1998

15 Mai 2020 Kolumbien Pasacaballos

Liebe Freunde und Helfer der Stiftung Madre Herlinda Moises

Seit dem 21. März d. J. haben auch wir eine Ausgangssperre. Das bedeutet, dass die meisten Kolombianer nicht etwa zu Hause Urlaub machen, ein paar Tage nicht arbeiten, sondern  einer Verordnung entsprechend zu weitgehender Untätigkeit gezwungen wurden. Das bedeutet aber für viele auch Ausfall der Einkünfte.

Vieles ist nur schwer einzuordnen. Internet und Verkauf per Telefon ist nicht verboten, aber wer macht die Auslieferung? Es gibt noch wenige aktive Motorradtaxis, auch ein paar andere Straßenverkäufer trauen sich auf die Straße, oder besser, müssen sich trauen. Die lokale Regierung hat begonnen Lebensmittelpakete zu verteilen. Es geht nicht schnell genug und es gibt auch nicht genug. Die Leute schimpfen. In der Fundacion arbeiten wir mit der Pfarre zusammen und haben bisher ueber 600 Lebensmittelpackete verteilen können. Das ist nicht immer nur mit Freude und Dankbarkeit verbunden, wenig Verständnis, Hunger und Unzufrieenheit machen sich manchmal breit. Bisher konnten wir aber alles noch in Ruhe abwickeln.

In der kommenden Woche werden wir mit Hilfe des Militärs in das weit abgelene Fischerdorf Boca Cerada fahren. Man sollte meinen, dass es dort keine Probleme gibt, aber die Folgen der Ausgangssperre ziehen weite Kreise. Wo sollen die Fischer ihren Fisch verkaufen? Der Tourismus in Cartgena steht still, die Restaurantes sind geschlossen, der Bootsverkehr untersagt. Nun will die Regierung die Ausgansperre lockern. Landwirtschaft, Fabriken und Baustellen sollen mit speziellen Auflagen die Arbeit wieder aufnehmen.

Heute hat man auf dem Markt zwei positive Coronapatienten identifiziert. Im sozialen Netzwerk wird aufgerufen, die Straßenverkäufer von Obst und Gemüse nicht in die reicheren Stadtteile hineinzulassen. Aus Angst vor dem Virus wird empfohlen, die Straßenverkäufer zu boykottieren. Das wird nicht einfach werden.

In der Fundacion haben wir morgen eine Lagebesprechung mit unserer Mitarbeitern im Kuturssaal mit den entsprechenden Auflagen.

Wir bedanken uns rechtherzlich auch bei unseren anonymen Helfern   bei

Schneider

Pfarrer/MagUwe Traeger Dietrich Bohnhoefferr Verein Austria  Alexander Geiling
MagKarl Schoeber  Kaemmerer  Lage U
 Konstatin Post  Maria Kross 
Dr. G. H.Herta Petutschnig  Andreas Nickel
 Hans O – Brigtte Schoenherr  Carola Garbe
 Jutta Ostwallt   Theresa Lutz
 Maria Golban  Sabiene und Volker Horeis
 Christina Elizabeth Will  Christian Horeis
Dr. Utz   Sylvia und Hendrick Lindemann
 Karin Landauer  Helene Wenger
MagBrigitte Gadermaier  Baerbara Schneebauer
 Petrr Rebeschies  Magdalena Kleisner
MagOswald Scherer  Andreas Gassner
 Hannes – Barabara Gohli  Jacob Wernsberger
DrWalter Strobl   Johanna Isensee
 Henry und Franziska  Daniela Nicole Giller
 Lorenz Kleisner  Cornelius Wohlgenannt
 Paul Wallheinke  Franz und Gertrudv Dunshirn
 Mareike Lagemann  Markus Wohlgenannt
 Bodo Lutz   Claudia Wohlgenannt
 Paul Dunshirn  Annika Hensle
 Laura AsMann  Nora Derner
 Gabriele Lagemann  Christian Weton
 Johanna Bauer  Michelle Reichl
 Janin und Jan Breuer  Dietrich Sondermann
 Allexander Gasser  Heribert Vetter
 Armun Grossberger  Johann Aigner
 Richard Kleissner MagOswald Scherer
 Friedrich Knopper  Thomas Neid
 Johannes Lutz Dr. Med.Gertrud Krauter
 Susann Dischereit Dr. Med .Sibille Jungblut Spiegel
 Stefanie WiTT  Mirjam Ohr 
 Doreen Dierig  Laura Papouschek
 Andreas y Lilli Henning  Jens und Anette Lauer
IngPaul und Claudia Lainer  Tatiana und Flriab Lutz
 Christoph Schoenbauer  Wat und Barbara Trampe
 Karin Wallner  Jens und Claudia Ranneberg
 Carolin Krassner Dr. MagAnton und Renate Gloecklhofer -Jochum
 Ursula Renate Flory  Josef Stein 
 Vetter Reehkaemper  Andrea Sams
 Horst Lagemann  Sandra Fuenfstueck
 

Bertram  und Anke Opitz

Jens und Claudia Rannenberg

 MagOswald Scherer
Annelotte Maria Schneider

Fuer die schnelle  und problemlose Unterstuetzung und  euer Vertrauen . Auf der Webseite sind ein paar Bilder  und Videoclips zu sehen ( Spendeninfos ueber SEI SO FREI dauern immer etwas) wird dann noch ergaenzt

wir geben trotz aller Sorgen die Hoffung nicht auf das es doch nicht so schlimm wird .

Liebe Gruesse aus Pasacabllos

Reinhold Oster und Mitarbeiter

Fundacion Madre Herlinda Moises

Ostermontag 2020 Kolumbien Cartagen

Ostern: Sowohl Ausgangsperre als auch verlängertes Wochenende. Das bedeutet Zu-Hause-bleiben. Einkaufen darf man nur entsprechend der Nummer des Personalausweises und je nach Geschlecht. Ein Beispiel: Montag, letzte Ziffern im Personalausweis 2-4, Frauen; Dienstag, letzte Ziffern 2-4, Männer; Mittwoch 1-3, Frauen; Donnerstag 1-3 Männer;  usw.

Schulen und Universitäten sind geschlossen. Die nationalen und internationalen Flüge gestrichen. Busfahrten sehr stark reduziert. Die Zementfabrik und andere Industriebetriebe stehen still. Gelegenheitsarbeiter, Tagelöhner, Motorradtaxis sowie Strassenverkäufer müssen zu Hause bleiben. Aber damit fällt auch das Einkommen aus.

Das Stadtzentrum Cartagena ist so gut wie abgeriegelt, ebenso die Strände  und Ausflugsziele. In Pasacabllos ist es ruhig, aber noch lange nicht haben alle wirklich den Ernst der Lage erkannt. Hamsterkäufe und Schlangestehen sind angesagt. Die Preise steigen.

Unsere jungen Freiwilligen aus Österreich und Deutschland sind zurueckbeordert worden, nur Kurt Udermann unser erster “Pensionisten-Freiwilliger” (Priester) ist geblieben.

Kurt und Kelly haben mit uns in sehr kleinem Rahmen mit einigen wenigen Mitarbeitern, die in der Stiftung wohnen, die Osterliturgie feiern können.

Die Mitarbeiter-Gespräche finden via Telefon-Konferenzen statt. Die ersten Spenden sind eingetroffen. Wir haben begonnen Lebensmittelpakete zu organisieren. Alvaro, unser Computerspezialist, hat uns ein kleines Programm für die Ausgabe der Lebensmittelpakete geschrieben, um möglichem Missbrauch (Anhäufung) vorzubeugen.

Die Stiftung Madere Herlinda Moises bietet der Regionalregierung Zusammenarbeit für die Linderung der Not der Armen an.

Ein herzliches Dankeschön für Ihre Hilfe und Unterstützung.